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5 Tage-Segeln im Saronischen Meer

flying  dolphin boot
Flying Dolphin vor der Insel Hydra fährt
über Spetzes nach Porto Heli

Mitte März dachten wir darüber nach, den spätwinterlichen Temperaturen in Österreich zu entfliehen und entdeckten bei der Suche im Internet die einladende Homepage von Onancharters. Wir entschieden uns spontan für einen Kurztrip auf der Onan. Wir hatten Glück, das Team der Onan war bereit, so kurzfristig den Urlaub zu ermöglichen und somit buchten wir sofort einen Flug nach Athen. Dort gelandet, ging es weiter mit der Metro und kurze Zeit später erreichten wir die Kalamaki Marina, den momentanen Aufenthaltsort der Onan.

An Bord des bildschönen Schoners angelangt, richteten wir uns zuerst häuslich ein und bei einem Willkommensschluck lernten wir unseren Skipper für die nächsten Tage schon ein bisschen näher kennen. Es war schon zu spät noch Einkäufe zu tätigen, deswegen beschlossen wir zur Feier des Tages auswärts in einer urigen Taverne Abend zu essen. Bei köstlichem Essen und ausgezeichnetem Wein besprachen wir den Ablauf der kommenden Tage.
Nol, unser Skipper, der bestens mit den örtlichen Gegebenheiten vertraut ist, schlug vor, am nächsten Morgen, gleich in Richtung Poros aufzubrechen.

Unser besonderer Wunsch war es die Hauptinseln im Saronischen Meer zu besuchen, nämlich Poros, Hydra und Spetzes. Die Zeit war etwas knapp bemessen, darum erzählte uns Nol, von der Möglichkeit in Porto Heli von Bord zu gehen, und von dort aus mit dem Flying Dolphin, innerhalb von zwei Stunden, wieder nach Piräus zurück zu düsen.

Bevor wir bei strahlend schönem Frühlingswetter ausliefen, besorgten wir noch Proviant für die erste Etappe. Bei gutem Wind erreichten wir am späten Nachmittag den Hafen von Poros. Nachdem das Boot sicher vertäut und aufgeräumt war, starteten wir mit einer Entdeckungstour der an einem Hügel gelegenen Altstadt.
In einem Cafe an der Hafenpromenade traf sich die gesamte Crew zu einem Ouzo. Nach dieser Rast machten wir uns auf den Rückweg, um das Abendessen zu bereiten.
Nach all diesen neuen Eindrücken freute sich jeder aufs Bett.

Hydra

Nach dem Frühstück machten wir uns auf nach Hydra, aber weil es vorerst noch keinen Wind gab, fuhren wir per Motor bis zu einer einsamen Bucht am Weg, um dort zu lunchen.

ins meer
Im Meer

Zwei von unseren Mitreisenden waren so mutig und wagten sich ins Meer. Da das Wasser noch nicht seine Höchsttemperaturen erreicht hatte, war das Vergnügen nur von kurzer Dauer.


Wie von unserem Skipper erhofft, frischte der Wind am frühen Nachmittag auf und wir gelangten bei voller Besegelung bis kurz vor den winzigen Hafen von Hydra. Wegen der Vorsaison konnten wir einen Platz direkt an der Hafenpromenade ergattern, mit Rundumblick auf die hübschen Gebäude und den Eseln davor, wie Nol uns erklärte, das einzige Fortbewegungsmittel auf der Insel. Weder Autos noch Mopeds sind erlaubt.

esel auf Hydra
Esel auf Hydra
reitesel
Mein Mann und Reitesel


Nach einem Abendspaziergang durch die kleinen, verwinkelten, steilen, mit Steinstufen versehenen Gassen wurde uns auch klar warum.
Weil wir Hydra so besonders fanden, beschlossen wir auch den nächsten Tag hier zu verbringen um noch mehr malerische Plätze dieser idyllischen Insel zu erkunden.


Früh ging es los zu einer Wanderung. Durch das Städtchen hindurch gelangten wir auf einen Pfad über Stock und Stein, mit immer wieder atemberaubenden Ausblicken auf das Meer, die umliegenden Inseln und das Festland.
Zur Mittagszeit genossen wir unsere mitgebrachte Jause mitten in der Natur.

 

sonnenuntergang
Sonnenuntergang auf Hydra
mit Blick Richtung Dokos,
einer unbewohnten Insel

Auf dem Rückweg kamen wir gerade richtig, um den tollen Sonnenuntergang von der Aussichtsterrasse einer Bar zu genießen.
Erschöpft aber zufrieden, ließen wir den Abend in einer Taverne ausklingen.

Am letzten uns verbleibenden Morgen segelten wir mit eher wenig Wind langsam aber sicher nach Spetzes.

 

 

 

delphine
Delphine neben der Onan vor
der Insel Spetzes



 

 

 

 

Wir hatten außerdem das Glück, dass zwei Delfine uns ein Stück begleiteten.

 

Ture mit  mosaik
Türe mit einem Mosaik am Boden

 

Dort angekommen, lieh sich ein Teil der Bemannung Räder aus und radelte die Küste entlang.

Die Anderen verbrachten den Tag mit Kaffee trinken, shoppen, dem Besorgen von Mitbringseln und Schlendern durch den Ort, der berühmt ist für die unzähligen kunstvollen Steinmosaike.

 

 

 

 

 

frische  fische
Frisch gefangene Fische direkt vor unseren
Augen im offenen Kamin gegrillt


Nol empfahl uns für das Abschiedsessen ein Lokal in der Nähe des Bootes, wo wir bei Fischspezialitäten und lokalem Wein schlemmten.

 

 

 

 

 

 

Zurück an Bord der Onan beschlossen wir, den idealen Wind zu nutzen und noch am selben Abend unserem Bestimmungshafen Porto Heli entgegen zu segeln.
Zwei Stunden später lagen wir sicher im sehr geschützten Hafen von Porto Heli und gingen zu Bett, da am kommenden Tag noch einige Dinge zu erledigen waren, wie packen und dergleichen.

an land
Ich beim an Land gehen

 

 

 

Am sechsten Tag ging ein großartiger Kurzurlaub zu Ende und für uns hieß es, Abschied nehmen von der Onan und Nol, der uns in den letzten Tagen sehr gut betreute, und von den wundervollen Inseln des Saronischen Meeres.

 

 

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